Working Papers
Diese Publikationsreihe (nur online verfügbar) dient der Diskussion und Verbreitung von wirtschaftswissenschaftlichen Studien und Forschungsergebnissen zur Kapitalanlage.
Die Beiträge vermitteln Hintergrundwissen zu den derzeit wichtigsten Anlagethemen. Sofern einzelne Wertpapiere, Fonds oder Indizes genannt werden, dienen sie allein der Veranschaulichung des jeweiligen Themas und sind weder eine Empfehlung noch ein Angebot oder eine Einladung zum Kauf oder Verkauf. Die Working Papers sind keine Anlageberatung und keine auf einzelne Leser zugeschnittene Anlageempfehlung; sie berücksichtigen weder Anlageziele noch Kenntnisse, Erfahrung, finanzielle Verhältnisse oder Risikobereitschaft der Leserinnen und Leser. Jede Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals; Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse, und Wechselkursschwankungen können den Ertrag zusätzlich verändern. Alle Angaben beruhen auf Quellen, die wir für verlässlich halten, erfolgen jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit und geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Vor einer Anlageentscheidung sind ein persönliches Beratungsgespräch und die Lektüre der rechtlichen Verkaufsunterlagen unerlässlich.
Portfoliooptimierung über alle Anlageklassen hinweg: vom Geldmarkt bis zu Krypto-Anlagen
Diese Arbeit entwickelt die Portfoliokonstruktion über das gesamte Spektrum der Anlageklassen: Geldmarkt, Anleihen — samt Duration und Konvexität —, Aktien mit Umsetzungswegen und Strategien, Hedgefonds, Private Equity, Immobilien- und Rohstofffonds, Krypto-Anlagen sowie Derivate als Steuerungsinstrumente. Darauf aufbauend vergleicht sie die Optimierungsverfahren — von der naiven 1/N-Diversifikation über Markowitz bis zu Black-Litterman, Risk Parity und Mean-CVaR — an einem durchgerechneten Beispiel. Kapitel zu Markteinstieg und Nachhaltigkeit vervollständigen den Steuerungskreis. Der Befund: Diversifikation über Anlageklassen ist der einzige verlässliche Renditebeitrag ohne zusätzliches Risiko; robuste Verfahren schlagen punktgenaue.
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Die Wirkungsmacht des Zinseszinses: Wie Zeit, Wiederanlage und Zinsusancen das Endvermögen bestimmen
Diese Arbeit untersucht die ökonomische Mechanik des Zinseszinses aus Sicht des Privatanlegers. Ausgehend von der diskreten Verzinsung leitet sie die unterjährige und stetige Verzinsung formal her, systematisiert die internationalen Zinsusancen und entwickelt die vollständige Arithmetik des Zeitwerts des Geldes: Endwert, Barwert, Zinssatz, Laufzeit und Renten. Die Wirkung der Wiederanlage wird für Geldmarkt-, Anleihen- und Aktienanlagen an durchgerechneten Beispielen quantifiziert; ergänzend werden die psychologischen Ursachen der systematischen Unterschätzung exponentiellen Wachstums beleuchtet. Der Befund: Zeit und konsequente Wiederanlage sind die stärksten Hebel des Vermögensaufbaus.
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Gold im Portfolio: Die Beimischungsempfehlungen der Banken auf dem wissenschaftlichen Prüfstand — Empirische Portfoliooptimierung und Minimum-Varianz-Portfolios für vier Anlegertypen
Banken und Vermögensverwalter empfehlen sehr unterschiedliche Goldquoten — von null (Goldman Sachs) über 3–5 % (Raiffeisen, UBS) bis zu 20 % (Morgan Stanley). Diese Arbeit prüft, ob diese Empfehlungen von der Wissenschaft bestätigt werden: mittels rollierender Markowitz-Optimierung über 70 Fünfjahresfenster (Januar 2010 bis Juni 2026). Gold und globale Aktien sind nahezu unkorreliert (ρ = −0,0174), Gold senkt die Portfoliovolatilität auf jedem getesteten Allokationsniveau; für vier Anlegertypen ergeben sich Minimum-Varianz-Goldgewichte von 2,7 % bis 29,1 %. Fazit: Wissenschaftlich gerechtfertigt sind 5–15 % für die meisten aktienorientierten Anleger — die gängigen Bankquoten von 3–5 % markieren damit nur die Untergrenze, Morgan Stanleys 20 % sind für offensive Anleger gedeckt, ein genereller Goldverzicht ist es nicht.
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Bitcoin im Portfolio: Die Beimischungsempfehlungen der Banken auf dem wissenschaftlichen Prüfstand — Empirische Bestimmung der optimalen Bitcoin-Allokation in global diversifizierten Aktienfonds
BlackRock empfiehlt 1–2 % Bitcoin, Morgan Stanley je nach Risikoprofil 0–4 %. Die spanische BBVA rät zu 3-7 Prozent und Fidelity Digital Assets beziffert die sinnvolle Bandbreite auf 2-5 Prozent — doch halten diese Quoten einer empirischen Überprüfung stand? Diese Studie testet die Empfehlungen mittels rollierender Portfoliooptimierung (Mai 2016 bis Mai 2026): 61 Fünfjahresfenster mit je 101 Kombinationen von 0 bis 100 % Bitcoin, optimal ist das Portfolio mit der höchsten Sharpe-Ratio. Ergebnis: In den aktuellsten Fünfjahreszeiträumen — inklusive des Bitcoin-Bärenmarkts 2022 mit −77 % — liegt das Optimum im Durchschnitt bei 8 %, die Obergrenze bei 10 %. Die Richtung der Banken (strikte Begrenzung) wird damit bestätigt, ihre Höhe nicht: 1–5 % verschenken einen erheblichen Teil des Sharpe-Ratio-Gewinns.
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Zwischen innerem Wert und Marktpreis: Fundamentale und marktbasierte Aktienbewertung am Beispiel der Porsche AG
Dieses Papier untersucht, was hinter einem Aktienkurs steckt — aus der Unternehmenssicht der fundamentalen Bewertung (DCF, Economic Value Added, Residualgewinn, Dividendendiskontierung) und der Marktsicht der Preisbildung, Multiplikatoren und Behavioral Finance. Alle Verfahren werden an der Porsche AG durchgerechnet, deren Kurs seit dem IPO 2022 rund 40 % verloren hat. Besonderes Augenmerk gilt der Value-Falle: Notiert eine ganze Branche unter Buchwert — wie derzeit die deutsche Automobilindustrie —, signalisiert das meist Strukturkrise statt Kaufgelegenheit. Die Bewertungsrange für Porsche reicht von rund 18 € bis über 60 € bei einem Kurs von 45 €. Fazit: mehrere Methoden kombinieren und nur mit Sicherheitsmarge investieren.
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Makroökonomische Signale für den Aktieninvestor: Vorlaufindikatoren, amtliche Statistiken und die Reaktion von Zinsen, Notenbanken und Währungen
Dieses Papier untersucht, welche Informationen Aktieninvestoren aus makroökonomischen Veröffentlichungen gewinnen — aus Vorlaufindikatoren (ISM, ifo, ZEW, Tankan) wie aus amtlichen Statistiken (Arbeitsmarkt, Preise, Geldmengen). Analysiert wird die doppelte Transmission: direkt über Gewinnerwartungen und Diskontierungszins auf die Aktienkurse, indirekt über die Reaktion der Notenbanken auf Zinsen und Währungen. Die Ereignisstudien liefern präzise Größenordnungen: Über 60 % der Aktienrisikoprämie entfallen auf wenige Ankündigungstage, und die invertierte Zinsstruktur bleibt der verlässlichste Rezessionsindikator. Daraus folgt ein dreistufiger Prüfrahmen: Überraschung, Konjunkturregime, erwartete Politikreaktion.
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Das Instrumentarium des professionellen Risikomanagements: von Value at Risk und Expected Shortfall bis zu Monte-Carlo-Simulation und Performance-Attribution
Diese Arbeit systematisiert die quantitativen Instrumente zur Messung und Steuerung finanzieller Risiken im professionellen Vermögensmanagement — vom Spezialfonds über die Stiftung bis zum Family Office. Ausgehend von den Verteilungsgrundlagen entwickelt sie die zentralen Risikomaße formelbasiert: Value at Risk samt Cornish-Fisher-Korrektur, Expected Shortfall als kohärentes Maß der Überschreitungsverluste, Cash-Flow at Risk und Earnings at Risk. Monte-Carlo-Simulation, Stresstests und Performance-Attribution vervollständigen den Instrumentenkasten. Durchgerechnete Beispiele zeigen, wie die Maße berechnet, interpretiert und in der Praxis eingesetzt werden.
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Der Nutzen von Derivaten für den Investor: Formen, Preisbildung, Absicherung und Hebel — von der Option bis zum Credit Default Swap
Dieses Papier untersucht den Nutzen von Derivaten aus Investorensicht. Es systematisiert die Grundformen — Forwards und Futures, Optionen, Swaps sowie Kreditderivate von CDS bis CDO/CLO —, zeichnet die Entwicklung bis zur Optionspreistheorie von Black, Scholes und Merton nach und erklärt die Marktinfrastruktur samt Margining und der nach 2008 verschärften Regulierung. Die Preisbildung wird formelbasiert entwickelt: vom Cost-of-Carry-Ansatz über die Put-Call-Parität bis zum Black-Scholes-Merton-Modell und der impliziten Volatilität. Durchgerechnete Anwendungsfälle zeigen Absicherung und Hebel in der Praxis — Derivate sind Werkzeuge der Risikosteuerung, deren Nutzen von der Disziplin ihres Einsatzes abhängt.
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Der Gang an die Börse: Rechtsformen, Unternehmensentwicklung und die Entscheidung zum Going Public — vom Einzelunternehmen über GmbH und AG zum IPO
Dieses Papier untersucht, ab wann sich der Börsengang für ein Unternehmen lohnt. Es entwickelt den vollständigen Entwicklungspfad: von der Rechtsformwahl — Personengesellschaften, GmbH und FlexCo, AG, KGaA, SE — über die Finanzierungsstufen samt Mezzanine-Kapital und Management-Buy-outs bis zum IPO an den Börsenplätzen Frankfurt und Wien. Drei durchgerechnete Anwendungsfälle quantifizieren die Entscheidung, darunter ein IPO über 160 Millionen Euro. Der Befund: Der Börsengang lohnt, wenn der Kapitalbedarf die Kraft von Innenfinanzierung, Bankkredit, Mezzanine und Private Equity übersteigt, die Organisation die Publizitätspflichten trägt und die Eigentümer Kontrolle teilen wollen.
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Einfluss und Wirkung der Geld- und Fiskalpolitik auf die Finanzmärkte: von Konjunkturzyklen und Geldmengen über das IS-LM-Modell zum Policy-Mix
Diese Arbeit systematisiert die Wirkung der Geld- und Fiskalpolitik auf die Finanzmärkte entlang einer durchgehenden Kette: von den Konjunktur- und langen Zyklen (Kitchin bis Kondratieff) über Geldmengen, Inflations- und Deflationslehre bis zu den Instrumenten der Geldpolitik und den Multiplikatoren der Fiskalpolitik. Das IS-LM-Modell wird formelbasiert an einem Zahlenbeispiel vorgeführt; ein eigener Teil vergleicht Fed und EZB und entwickelt den Policy-Mix als Vier-Felder-Logik. Fallstudien reichen vom Volcker-Schock bis zum Inflationsschub 2021–2023. Das Fazit: Nicht das Niveau, sondern die Überraschung bewegt die Märkte — und der Policy-Mix bestimmt das Regime, in dem Anleihen und Aktien handeln.
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Neue modifizierte Sharpe-Ratio-Methode zur Erstellung von Fondsranglisten mit Fonds, die eine negative Überschussrendite aufweisen
Die Sharpe-Ratio versagt, wenn die Überschussrenditen negativ werden — wie 2022: Ein Fonds mit höherer Volatilität und schwächerer Wertentwicklung kann dann paradoxerweise eine bessere Sharpe-Ratio ausweisen. Zur Lösung dieser Ranglisten-Anomalie wird die R-Sharpe-Ratio (RSR) eingeführt, ein neues risikoadjustiertes Performancemaß, das alle Kennzahlen in den positiven Bereich hebt und die Mean-Variance-Interpretation bewahrt. Die RSR wird gegen Israelsens modifizierte Sharpe-Ratio und drei Downside-Risikomaße getestet — anhand von 26 global diversifizierten Aktienfonds im Bärenmarkt 2021/22. Ergebnis: Die Wahl des Performancemaßes verändert die Fondsranglisten wesentlich — mit erheblichen Folgen für die Fondsselektion in negativen Marktphasen.
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Kreditrisikotransfer durch Verbriefung — vom Herzstillstand zur Reha. Eine empirische Studie
Dieses Papier analysiert Aufstieg, Fall und Wiedergeburt der Verbriefung als Instrument der Kreditfinanzierung. Es spürt die Grundursachen der Subprime-Krise auf — makroökonomische Stabilität, globale Ersparnisschwemme, Finanzinnovationen — und erklärt, welche systemischen Elemente die US-Krise in eine weltweite Finanzkrise verwandelten. Es erläutert die Rolle der Verbriefung und behandelt sechs Problemfelder, die für ihre Rückkehr gelöst werden müssen. Ein Update zeigt, welche Maßnahmen Regulierer und Standardsetzer ergriffen haben, welche Lehren die Ratingagenturen zogen und wie sich die Verbriefungsmärkte seit der Finanzkrise entwickelt haben.
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Refresh der Indexstände: Was eine 1:10-Neuskalierung großer Aktienindizes bewirken würde
Dieses Papier untersucht die Neuskalierung („Refresh“) großer Aktienindizes im Verhältnis 1:10 am Beispiel von DAX, Dow Jones Industrial Average, Nikkei 225 und Swiss Market Index. Es leitet her, warum Indexstände aus strukturellen Gründen — Thesaurierung, Inflation, Aktienrückkäufe, Indexpflege — exponentiell wachsen, und überträgt die bei Einzelaktien seit fast einem Jahrhundert etablierte Kurspflege durch Aktiensplits auf die Indexebene. Die Wirkungen eines Refresh werden verhaltensökonomisch, medial und mikrostrukturell systematisiert; drei Umsetzungsvarianten werden mit Präzedenzfällen (Borsa Istanbul 1997 und 2020; AEX 1999) unterlegt. Im Ergebnis ist ein 1:10-Refresh ökonomisch neutral und technisch einfach umsetzbar; vorgeschlagen wird eine Schwellenregel bei 10.000 Punkten.
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Die EU-Sanktionen gegen Russland: Wirkung auf die russische Volkswirtschaft und Wege zu ihrer Verbesserung
Diese Arbeit untersucht die Wirkung der EU-Sanktionen auf die russische Volkswirtschaft — von den ersten Maßnahmen des Jahres 2014 bis zum 21. Sanktionspaket vom Juli 2026 — und stellt die vollständige Sanktionschronologie den zentralen Konjunkturmaßstäben gegenüber. Gewürdigt werden die verstärkende oder aufweichende Rolle der USA, Großbritanniens, Kanadas, Schwedens, Norwegens, der Türkei, der Schweiz, Ungarns und der EZB, die gegenläufigen Aktivitäten Chinas und Indiens sowie der Stand von NATO-Frage und EU-Beitritt der Ukraine. Aus den Erfahrungen werden sechs Felder zur Verbesserung der europäischen Sanktionspolitik abgeleitet.
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Zur ökonomischen Unrentabilität des Krieges: Russland, historische Vergleichsfälle und Folgerungen für Anleger
Rentiert sich Krieg? Die Arbeit verbindet die Theorie von Bastiat und Angell mit der Evidenz aus 176 Kriegsschauplätzen seit 1870 — im Durchschnitt −30 % BIP und +15 Prozentpunkte Inflation im Kriegsland — und einer vertieften Fallstudie Russland 2022–2026: Kriegskosten von rund 550 Mrd. USD stehen einem weit geringeren territorialen Gegenwert gegenüber. Ein eigenes Kapitel für Anleger behandelt die Börsen kriegführender Staaten, Zins- und Inflationsverläufe, Illiquidität, Enteignungen und die Frage, wann sich der Wiedereinstieg lohnt.
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Stablecoins als privates digitales Dollargeld: Funktionsweise, ökonomische Wirkungen und Folgerungen für Anleger
Stablecoins verbinden den festen Wert des Dollars mit der Geschwindigkeit des Internets. Die Arbeit erklärt Entstehung, Deckung und Emittentenökonomie, grenzt den Stablecoin von Fiatgeld, Kryptowährungen und digitalem Zentralbankgeld ab und beschreibt den Markt zum Stand August 2026: rund 290 Mrd. USD Umlauf; Tether hält mehr US-Staatsanleihen als Deutschland. Behandelt werden GENIUS Act und MiCAR, die Wirkungen auf Staatsfinanzierung, Banken, Zins und Inflation sowie — für Anleger — Erwerb, Verwahrung, Verzinsung und die Lehren der Depeg-Ereignisse.
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Was steht hinter Investmentbanking, Shadow Banking und Hochfrequenzhandel? Riskantes, gefährliches, heimliches oder seriöses Geschäft?
Investmentbanking, Schattenbanken und Hochfrequenzhandel gelten als riskant, gefährlich oder heimlich. Die Arbeit erklärt auf Grundlage der wissenschaftlichen Literatur und aktueller Daten (FSB, ESMA, SEC, LSEG), wie die drei Geschäftsfelder funktionieren, wer sie betreibt und wer daran verdient: 60,5 Mrd. USD Gebühren im Investmentbanking allein im ersten Halbjahr 2025, 256,8 Bio. USD im Schattenbankensektor — 51 Prozent des Weltfinanzsystems —, Reaktionszeiten in Millionstelsekunden im Hochfrequenzhandel. Das Ergebnis: legale, überwiegend regulierte Geschäfte — mit klaren Prüfpunkten und Beteiligungswegen für Anleger.
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Liquidität als Überlebensbedingung: Der Zusammenbruch der Signa-Gruppe sowie investorenseitige Lehren für das Engagement in illiquiden Anlageklassen
Der größte Insolvenzfall der österreichischen Wirtschaftsgeschichte, sachlich-ökonomisch aufgearbeitet: Die Arbeit rekonstruiert Aufstieg, Verschachtelung, Finanzierung und Bewertungsspirale der Signa-Gruppe (rund 28 Mrd. Euro angemeldete Forderungen) und beantwortet die Frage, ob mehr Liquidität den Zusammenbruch verhindert hätte — samt Gegenszenario. Aus dem Vergleich mit Private Equity, Immobilienvehikeln und anderen Anlagen mit schwierigem Ausstieg folgen Lehren für Anleger: Teilengagements, langer Anlagehorizont, eigene Liquiditätsreserve und der Kauf in Schwächephasen mit Abschlag.
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Wieviel Grün darf es sein? Grüne Geldanlagen zwischen Regulierung, Rendite und Wirkung
Wieviel Grün darf es sein? Die Arbeit zeichnet Entstehung und EU-Regelwerk der grünen Geldanlage nach (SFDR, Taxonomie, Namensregeln; Aufsicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz), ordnet die ESG-Kategorien und Produktformen von der grünen Einlage bis zum Klimaindex — und rechnet nach: Greenium von null bis vier Basispunkten im Zwillingstest der Bundesanleihen, Zehnjahresvergleich von fünf Indexpaaren, Kostenvergleich. Die kritische Frage: Macht grüne Titelauswahl Unternehmen wirklich grüner — oder wirken Gesetze stärker?
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Wealth Management 2035: Wie Vererber und Erben den bestmöglichen Ertrag aus der Vermögensweitergabe erzielen
Die größte Vermögensübergabe der Nachkriegsgeschichte rollt an: bis zu 400 Mrd. Euro jährlich in Deutschland, rund 15 Mrd. in Österreich. Die Arbeit beschreibt die Erbengenerationen Y, Z und Alpha, den Rechtsstand beider Länder (Stand August 2026), die Verwendungsregeln für Barvermögen, laufendes Einkommen und geerbte Immobilien sowie — in einem eigenen Kapitel — die Frauen, die meist zweifach erben. Mit vielen konkreten Ratschlägen für Vererber und jede Erbengeneration und dem Ausblick, wofür Wealth Management 2035 stehen wird.
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Geld für Generationen: Wie Kirchen, Staatsfonds und Universitätsstiftungen investieren — und was private Anleger daraus lernen können
Die geduldigsten Großanleger der Welt verwalten Vermögen, das nie einem einzelnen Menschen ausgezahlt wird: Staatsfonds kamen Ende 2025 auf 15,2 Bio. USD, die US-Hochschulstiftungen auf 944 Mrd. USD. Die Arbeit beschreibt, was Kirchen, Staatsfonds und Universitätsstiftungen besitzen und wie sie anlegen — vom Vatikan über die deutschen Bistümer bis zu Norwegen, Yale und Harvard —, erklärt die Vergabe der großen Mandate samt Beauty Contest und leitet daraus zehn übertragbare Lehren für private Anleger ab: extrem breite Streuung, harte Kostendisziplin, feste Entnahmeregel und der lange Anlagehorizont als einziger institutioneller Vorteil, den jeder übernehmen kann.
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Rente aus Kapital: Wie Pensionskassen in den USA, Japan und Europa anlegen — und was private Anleger daraus lernen können
Mit über 68 Bio. USD sind die Pensionskassen die schwerste Anlegergruppe der Welt. Die Arbeit vergleicht die drei Vorsorgewelten USA, Japan und Europa — wer wen steuerlich begünstigt und warum die Aktienquoten von 25 Prozent in Japan bis 50 Prozent in den USA reichen —, widmet der Schweiz ein eigenes Kapitel (Arbeitgeber zahlt mindestens die Hälfte, bei Banken teils das Doppelte als Goody) und beschreibt das Windhundrennen der extern vergebenen Mandate, bei dem der Letzte in der Regel das Mandat verliert. Für private Anleger folgt: Arbeitgeberzuschüsse vor jeder anderen Anlage ausschöpfen, geförderte Gefäße nutzen, die Aktienquote an den Anlagehorizont binden — und die eigene Anlage wie eine Pensionskasse regelmäßig entlang einer schriftlichen Strategie kontrollieren.
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Digitales Gold und programmierbares Geld: Welche Kryptowährungen zu welchem Anleger passen
Kryptowährungen sind mit 2,73 Bio. USD Marktwert bei Staaten, Notenbanken und Pensionskassen angekommen: Washington hält eine strategische Bitcoin-Reserve, Prag kaufte als erste westliche Notenbank, BlackRocks Bitcoin-Fonds verwahrt 3,7 Prozent aller Bitcoin. Die Arbeit stellt alle großen Währungen samt Erfindern, Angebotsregeln und realem Nutzen vor — von Bitcoin und Ether bis zu den Stablecoins — und verschweigt die Kehrseite nicht: 52 bis 94 Prozent Kursverlust je Marktzyklus. Daraus folgt die Zuordnung: Bitcoin als Kern für Geduldige mit mindestens vier Jahren Haltefrist, Ether für Träger von Technologierisiko, Stablecoins als Werkzeug statt Anlage — kombiniert auf wenige Prozent des liquiden Vermögens begrenzt.
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Investieren in Future Mobility: Elektrisch, autonom, vernetzt und geteilt — wie Anleger am ersten Megatrend teilhaben
2025 war weltweit jeder vierte neu verkaufte Pkw elektrisch, autonome Taxis absolvieren in amerikanischen Metropolen rund eine halbe Million bezahlte Fahrten je Woche, und Software macht aus dem Fahrzeug einen rollenden Rechner. Die erste von sechs Arbeiten über die großen Megatrends behandelt fünf Handlungsfelder — Dekarbonisierung, autonomes Fahren, Vernetzung, geteilte Mobilität und urbane Transformation — mit harten Zahlen: Batteriepreise seit 2010 um mehr als 90 Prozent gefallen, Laden in fünf Minuten in China Serienrealität, Robotaxi-Markt bis 2035 über 400 Milliarden US-Dollar. Die Anlagefolgerung ist zweischneidig: Der Megatrend ist real, seine Renditen fließen aber eher den Lieferanten knapper Schlüsseltechnik zu als den Automarken. Themen-ETFs nahe dem Stimmungshoch büßten historisch rund 30 Prozent risikoadjustierte Rendite in fünf Jahren ein.
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Investieren in Künstliche Intelligenz: Vom Chip bis zur Anwendung — wie Anleger am zweiten Megatrend teilhaben
Die vier großen Cloud-Konzerne investieren 2026 nach eigenen Planungen rund 735 Milliarden US-Dollar — mehr als das Fünffache des Jahres 2023 —, NVIDIA setzt im Rechenzentrumsgeschäft knapp 200 Milliarden US-Dollar jährlich um. Die zweite Megatrend-Arbeit behandelt die Künstliche Intelligenz als Basistechnologie von den Chips über die Rechenzentren bis zu den Anwendungen und prüft die Blasenfrage an harten Zahlen: 15 Prozent Produktivitätsgewinn im Kundendienst und 56 Prozent schnelleres Programmieren stehen gegen eine Indexkonzentration über dem Dotcom-Höhepunkt und eine MIT-Studie, nach der 95 Prozent der Unternehmen bislang keinen messbaren Gewinnbeitrag erzielen. Die wichtigste Einzellehre: Wer einen Weltindex hält, ist über dessen Schwergewichte bereits zu rund einem Drittel im KI-Komplex investiert — jede Zusatzposition ist eine bewusste Übergewichtung.
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Investieren in Urbanisierung: Von der Wohnung bis zum Wassernetz — wie Anleger am dritten Megatrend teilhaben
Bis 2050 leben nach den Prognosen der Vereinten Nationen gut zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten; nach der neuen satellitengestützten Zählweise ist nicht mehr Tokio die größte Stadt der Welt, sondern Jakarta. Die dritte Megatrend-Arbeit behandelt sechs Handlungsfelder — Verdichtung, grüne Stadt, Smart Cities, urbane Mobilität, alternde Stadt und das Spannungsfeld zwischen wachsenden Metropolen und schrumpfenden Regionen — vor einer Infrastrukturlücke von mehr als 100 Billionen US-Dollar bis 2040. Empirisch zeigt sich ein doppeltes Bild: In Deutschland fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen, zugleich schrumpft die Hälfte der europäischen Gemeinden. Ein zentrales Ergebnis für Anleger: Einen ETF auf die Urbanisierung als Ganzes gibt es in Europa nicht — er muss aus Infrastruktur-, Wasser-, Immobilien- und Smart-City-Fonds selbst zusammengestellt werden.
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Investieren in Wasser: Vom unterschätzten Allgemeingut zum regulierten Ertrag — wie Anleger am vierten Megatrend teilhaben
Wasser ist das einzige Wirtschaftsgut, das durch nichts zu ersetzen ist — und eines der am niedrigsten bepreisten. Vier Milliarden Menschen erleben mindestens einen Monat im Jahr schwere Knappheit, zwei Drittel der Flussgebiete der Welt führen zu viel oder zu wenig Wasser, und mit den Rechenzentren der Künstlichen Intelligenz meldet sich ein neuer Großverbraucher an. Die vierte Megatrend-Arbeit rechnet die Knappheit in einen Auftragsbestand um: 104 Milliarden Pfund im britischen Fünfjahreszyklus, die vierte Reinigungsstufe der EU, Bleileitungstausch und PFAS-Grenzwerte in den USA, 800 Milliarden Euro Bedarf allein in Deutschland. Für Anleger bestehen nur drei europäische Wasser-ETFs die Prüfliste; mit dem Zusammenschluss von American Water Works und Essential Utilities entsteht zugleich der größte börsennotierte Wasserversorger der westlichen Welt.
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Investieren in Automation und Robotik: Wenn Maschinen arbeiten lernen — wie Anleger am fünften Megatrend teilhaben
Im April 2026 lief ein humanoider Roboter den Pekinger Halbmarathon schneller als der menschliche Weltrekord — ein Jahr zuvor war noch die Hälfte der Maschinen gestürzt oder liegengeblieben. Die fünfte Megatrend-Arbeit behandelt Automation und Robotik aus Anlegersicht: 542.000 im Jahr 2024 neu installierte Industrieroboter, ein binnen zehn Jahren auf 4,7 Millionen verdoppelter Bestand, 54 Prozent der Neuinstallationen in China. Für humanoide Roboter reichen die Marktprognosen von 38 Milliarden bis fünf Billionen US-Dollar — eine Spannbreite, die selbst eine Erkenntnis ist. Vier europäische Fonds bestehen die Prüfliste. Die Strukturnachricht liefert die Branche selbst: ABB verkauft seine traditionsreiche Robotiksparte für 5,4 Milliarden US-Dollar an SoftBank — aus dem geplanten Börsengang wurde eine Übernahme.
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Investieren in Gesundheit: Von der Krankheitsheilung zur Gesundheitswirtschaft — wie Anleger am sechsten Megatrend teilhaben
Kein Megatrend verbindet so viel Gewissheit mit so viel Enttäuschungspotenzial: Die Welt gibt knapp zehn Billionen US-Dollar im Jahr für Gesundheit aus, jeden zehnten erwirtschafteten Dollar. Wer daran verdient, ist offen — im selben Zweijahresfenster stieg Eli Lilly als erster Gesundheitskonzern über eine Billion US-Dollar Börsenwert, während Novo Nordisk mit derselben Wirkstoffklasse fast zwei Drittel seines Werts verlor. Die sechste Megatrend-Arbeit folgt vier Dimensionen des Wandels: von der Heilung zur Vorbeugung, der Biologisierung der Medizin, der digitalen Transformation und der planetaren Gesundheit. Das Gesundheitsregal ist das reichhaltigste der Reihe: rund zwanzig Fonds bestehen die Volumensprüfung, sechzehn davon auch die Nachbildungsprüfung — erstmals wieder mit einer währungsgesicherten Anteilsklasse.
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Empirisch ermittelte Aktienbeimischungsquote für Emerging Markets: Markowitz-Optimierung und Black-Litterman-Zinsszenarien für ein Weltportfolio, 2016 bis 2026
Schwellenländer erwirtschaften nach Kaufkraftparitäten mehr als die Hälfte der Weltwirtschaftsleistung, stellen aber nur rund zwölf Prozent der globalen Börsenkapitalisierung. Die Arbeit beantwortet die Beimischungsfrage nicht mit einer Faustregel, sondern mit zehn Jahren Euro-Kursdaten zweier Indexfonds und zwei anerkannten Optimierungsverfahren. Nach Markowitz hält das Minimum-Varianz-Portfolio 37,9 Prozent Schwellenländer, das Tangentialportfolio der Kapitalmarktlinie ex post keine, das Marktportfolio 11,8 Prozent. Die Black-Litterman-Rechnung mit empirisch geschätzten Zinssichten hebt die Quote bei einem Rückgang des US-Einjahreszinses um 1,5 Prozentpunkte auf 25,7 Prozent und senkt sie bei einem Anstieg um 1,5 Prozentpunkte auf null. Das Ergebnis ist ein zinsabhängiger Korridor von null bis rund 25 Prozent um das Marktgewicht von zwölf Prozent.
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Vom Zahlungsmittel zum Abrechnungsaktivum: Die Gefahr des Stablecoins für den Europäischen Wirtschaftsraum und die Antwort von EU und EZB — was präventiv bereits geschehen ist, was folgen wird und was der Autor zusätzlich empfiehlt
Nicht die Größe des Stablecoins entscheidet über die Gefahr, sondern die Ebene, auf der er benutzt wird. Solange ein Token eingelöst werden muss, verlagert er Einlagen und schafft keine Kaufkraft; wird er in der Abrechnung angenommen — für Steuern, für Bankverbindlichkeiten, für die Salden zwischen Banken —, entfällt die Einlösungspflicht, und aus dem Verwalter fremden Geldes wird eine Bank ohne Konzession, ohne Einlagensicherung, ohne Kapital. Die Arbeit verbindet die Geldtheorie der Währungskonkurrenz und der Dollarisierung mit dem Aufsichtsrecht der Union und der Vereinigten Staaten und rechnet die Folgen in einem auf den Euroraum kalibrierten Mengenmodell durch: Ein Euro-Coin von 500 Mrd. Euro hebt das Preisniveau einmalig um bis zu 2,8 Prozent und senkt die Kreditkapazität der Banken um ein bis zwei Prozent; bei Akzeptanz in der Abrechnung sind es 11,4 Prozent, und eine Neutralisierung kostete 11 bis 23 Prozent eines Jahresprodukts. Mit vier Szenarien, einem Rechenbeispiel und neun Empfehlungen des Autors.
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Kein Anspruch auf die Zukunft: Europas Antwort auf China — neun Handlungsfelder eines radikalen Umbaus und die Positionierung des Aktienanlegers
1980 erbrachte die Europäische Union 27 Prozent der Weltwirtschaftsleistung und China zwei; heute stehen vierzehn gegen zwanzig. Die Arbeit gibt darauf eine unbequeme Antwort: Es gibt keinen Grund, weshalb Europa seinen Platz behalten sollte, wenn es sich nicht weiterentwickelt. China selbst ist der Beleg — jahrhundertelang die größte Volkswirtschaft der Erde, nach dem Rückzug im fünfzehnten Jahrhundert beinahe verschwunden, seit 1980 zurück, weil es jede Lücke nutzte, die andere ließen: Solarmodule und Batterien, Automobile, Werkzeugmaschinen und Windturbinen, Mobiltelefone und die Raffination der Seltenen Erden, dazu Bezahlsysteme, Häfen und Patente. Dieselbe Bewegung erfasst Weltregionen, die auf dem wirtschaftlichen Radar Europas kaum erscheinen — Ost- und Westafrika, Peru mit dem Tiefwasserhafen Chancay. Daraus leitet die Arbeit neun Handlungsfelder eines radikalen Umbaus ab, gereiht nach Logik und Wichtigkeit. Für den Aktienanleger folgt daraus keine Wette auf Wachstum, sondern eine Positionierung über Bewertung, Kapitaldisziplin und Zugang.
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Mensch oder Maschine? Wo Künstliche Intelligenz in der Vermögensanlage Mehrwert liefert und wo menschliches Verhalten überlegen bleibt — Allokation und Titelselektion bei privaten und professionellen Anlegern
Rund 1,2 Prozentpunkte pro Jahr verliert der amerikanische Fondsanleger über zehn Jahre nicht am Markt, sondern an sich selbst: durch Ungeduld, mangelnde Strategietreue und den Kauf im Hoch und Verkauf im Tief. Die Arbeit fragt deshalb nicht, ob die Künstliche Intelligenz klüger ist als der Mensch, sondern wo sie in der Vermögensanlage belegbaren Mehrwert liefert — getrennt für den Privatanleger mit selbst erworbenem Wissen und den professionellen Vermögensverwalter, mit Fokus auf die Allokation und die Titelselektion bei Anleihen, globalen Aktienfonds und ETFs. Das Ergebnis: Die Maschine ist überlegen, wo die Aufgabe datenintensiv, repetitiv und regelhaft ist — Textanalyse, Anleihen-Ranking, Rebalancing, Handelsausführung. Sie versagt bei Regimewechseln, Sondersituationen und immateriellen Werten; KI-Fonds wie AIEQ und BUZZ blieben hinter dem S&P 500 zurück. Die KI ersetzt nicht den Anleger, sondern dessen suboptimales Verhalten; Ziele, Risikotragfähigkeit und Verantwortung bleiben beim Menschen. Mit Handlungsempfehlungen für beide Anlegertypen.
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Portfolio Optimisation across All Asset Classes: from Money Market to Crypto Assets
This paper develops portfolio construction across the full spectrum of asset classes: money market, bonds — including duration and convexity —, equities with their implementation vehicles and strategies, hedge funds, private equity, real estate and commodity funds, crypto assets, and derivatives as steering instruments. On this basis it compares the optimisation methods — from naive 1/N diversification through Markowitz to Black-Litterman, risk parity, and mean-CVaR — in a fully worked example. Chapters on market entry and sustainability complete the framework. The finding: diversification across asset classes is the only reliable source of return without additional risk; robust methods beat precise ones.
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The Power of Compound Interest: How Time, Reinvestment, and Day-Count Conventions Shape Terminal Wealth
This paper examines the economic mechanics of compound interest from the retail investor's perspective. Starting from discrete compounding, it formally derives intra-year and continuous compounding, systematises the international day-count conventions and develops the complete arithmetic of the time value of money: future value, present value, interest rate, time, and annuities. The effect of reinvestment on money market, bond, and equity investments is quantified in worked examples; the psychological causes of the systematic underestimation of exponential growth are also reviewed. The finding: time and consistent reinvestment are the most powerful levers of wealth accumulation.
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Can gold benefit traditional investment portfolios? Empirical Determination of the Optimal Gold Allocation in Globally Diversified Equity Portfolios
This paper determines the empirically optimal gold allocation within a globally diversified equity portfolio (January 2010 to June 2026) using a rolling Markowitz optimisation across 70 five-year windows. The central finding: gold and global equities are almost uncorrelated (ρ = −0.0174), so gold reduces portfolio volatility at every tested allocation level. The minimum-variance portfolio is reached at roughly 39% gold; a 10% allocation improved the Sharpe ratio in 75.7% of all windows. For four investor types — defensive to aggressive — minimum-variance gold weights range from 2.7% to 29.1%. Conclusion: a strategic gold allocation of 5–15% is appropriate for most equity-oriented investors.
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8% and No More: Empirical Determination of the Optimal Bitcoin Allocation in Global Equity Funds via Rolling Portfolio Optimisation
This study determines the optimal Bitcoin allocation within globally diversified equity funds through rolling portfolio optimisation (May 2016 to May 2026). Using daily price data, 61 five-year windows are constructed, each evaluating 101 combinations from 0% to 100% Bitcoin; the optimum is the portfolio with the highest Sharpe ratio. The result: across the most recent five-year periods — including the 2022 Bitcoin bear market of −77% — the optimal allocation averages 8%. Larger allocations add risk without further improving risk-adjusted returns.
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Between Intrinsic Value and Market Price: An Integrated Analysis of Fundamental and Market-Based Equity Valuation — A Case Study of Porsche AG
This paper examines what lies behind a share price — from the corporate perspective of fundamental valuation (DCF, Economic Value Added, residual income, dividend discounting) and the market perspective of price formation, multiples, and behavioural finance. All methods are fully computed for Porsche AG, whose shares have lost around 40% since the 2022 IPO. Particular attention is paid to the value trap: when an entire industry trades below book value — as the German car industry currently does — this usually signals structural crisis rather than opportunity. The valuation range for Porsche spans roughly €18 to over €60 against a price of €45. Conclusion: combine several methods and invest only with a margin of safety.
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Macroeconomic Signals for the Equity Investor: Leading Indicators, Official Statistics, and the Response of Interest Rates, Central Banks, and Currencies
This paper examines what information equity investors can extract from macroeconomic releases — from leading indicators (ISM, ifo, ZEW, Tankan) as well as official statistics (employment, prices, monetary aggregates). It analyses the dual transmission: directly, via earnings expectations and the discount rate, to equity prices, and indirectly, via central banks' reactions, to interest rates and currencies. Event studies provide precise magnitudes: over 60% of the equity risk premium accrues on a few announcement days, and the inverted yield curve remains the most reliable recession indicator. The result is a three-step framework: surprise, business-cycle regime, expected policy response.
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The Instruments of Professional Risk Management: From Value at Risk and Expected Shortfall to Monte Carlo Simulation and Performance Attribution
This paper systematises the quantitative instruments for measuring and managing financial risk in professional wealth management — from dedicated special funds through foundations to family offices. Starting from the distributional foundations, it develops the central risk measures on a formula basis: Value at Risk with the Cornish-Fisher correction, Expected Shortfall as the coherent measure of exceedance losses, Cash-Flow at Risk, and Earnings at Risk. Monte Carlo simulation, stress testing, and performance attribution complete the toolkit. Worked examples show how the measures are computed, interpreted, and applied in practice.
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The Benefits of Derivatives for the Investor: Forms, Pricing, Hedging, and Leverage — from Options to Credit Default Swaps
This paper examines the benefits of derivatives from the investor's perspective. It systematises the basic forms — forwards and futures, options, swaps, and credit derivatives from CDS to CDO/CLO —, traces their development up to the option pricing theory of Black, Scholes, and Merton, and explains the market infrastructure, including margining and post-2008 regulation. Pricing is developed formally: from cost-of-carry through put-call parity to the Black-Scholes-Merton model and implied volatility. Worked applications show hedging and leverage in practice — derivatives are tools of risk management whose benefit depends on the discipline of their use.
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Going Public: Legal Forms, Corporate Development, and the Decision to List — from the Sole Proprietorship via GmbH and AG to the IPO
This paper examines when going public pays off. It develops the complete development path: from the choice of legal form — partnerships, GmbH and FlexCo, AG, KGaA, SE — through the financing stages of the corporate life cycle, including mezzanine capital and management buy-outs, to the IPO on the Frankfurt and Vienna exchanges. Three fully computed applications quantify the decision, including a €160 million IPO. The finding: going public pays off when capital needs exceed the capacity of internal financing, bank credit, mezzanine, and private equity, when the organisation can bear the disclosure obligations, and when the owners are willing to share control.
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The Influence and Impact of Monetary and Fiscal Policy on Financial Markets: from Business Cycles and Monetary Aggregates via the IS-LM Model to the Policy Mix — and What Interest Rates, Bonds, and Equities Make of It
This paper systematises the impact of monetary and fiscal policy on financial markets along a continuous chain: from business and long cycles (Kitchin to Kondratieff) through monetary aggregates and the theory of inflation and deflation to the instruments of monetary policy and the multipliers of fiscal policy. The IS-LM model is developed formally and demonstrated in a numerical example; a dedicated section compares the Fed and the ECB and develops the policy mix as a four-quadrant logic. Case studies range from the Volcker shock to the 2021–2023 inflation surge. The conclusion: it is the surprise, not the level, that moves markets — and the policy mix determines the regime in which bonds and equities trade.
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A New Modified Sharpe Ratio Method for Ranking Funds with Negative Excess Returns
The Sharpe ratio fails when excess returns turn negative — as in 2022: a fund with higher volatility and weaker performance can then paradoxically report a better Sharpe ratio. To resolve this ranking anomaly, the R-Sharpe Ratio (RSR) is introduced — a new risk-adjusted performance measure that lifts all figures into positive territory while preserving the mean-variance interpretation. The RSR is tested against Israelsen's modified Sharpe ratio and three downside-risk measures, using 26 globally diversified equity funds in the 2021/22 bear market. The result: the choice of performance measure materially changes fund rankings — with substantial consequences for fund selection in negative market phases.
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Credit Risk Shifting via Securitization — from Cardiac Arrest to Rehab. An Empirical Study
This paper analyses the rise, fall, and rebirth of securitisation as an instrument of credit financing. It traces the root causes of the subprime crisis — macroeconomic stability, the global savings glut, financial innovation — and explains which systemic elements turned the US crisis into a global financial crisis. It explains the role of securitisation and addresses six problem areas that must be resolved for its return. An update shows the measures taken by regulators and standard setters, the lessons learned by the rating agencies, and how securitisation markets have developed since the financial crisis.
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A Refresh of Index Levels: What a 1:10 Rescaling of Major Equity Indices Would Achieve
This paper examines the rescaling (“refresh”) of major equity indices at a ratio of 1:10, using the examples of the DAX, Dow Jones Industrial Average, Nikkei 225 and Swiss Market Index. It derives why index levels grow exponentially for structural reasons — earnings retention, inflation, share buybacks, index maintenance — and transfers the price maintenance established for individual stocks through splits to the index level. The effects of a refresh are systematised along behavioural, media-related and microstructural channels; three implementation variants are underpinned by precedents (Borsa Istanbul 1997 and 2020; AEX 1999). The finding: a 1:10 refresh is economically neutral and technically simple to implement; a threshold rule at 10,000 points is proposed.
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The EU Sanctions against Russia: Their Impact on the Russian Economy and Avenues for Improvement
This paper examines the impact of the EU sanctions on the Russian economy — from the first measures of 2014 to the 21st sanctions package of July 2026 — juxtaposing the complete chronology of sanctions with the central business-cycle indicators. It assesses the reinforcing or diluting roles of the United States, the United Kingdom, Canada, Sweden, Norway, Turkey, Switzerland, Hungary and the ECB, the countervailing activities of China and India, and the state of Ukraine’s NATO question and EU accession. From this experience, six fields for improving European sanctions policy are derived.
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On the Economic Unprofitability of War: Russia, Historical Comparisons, and Implications for Investors
Does war pay? The paper joins the theory of Bastiat and Angell with the evidence from 176 war sites since 1870 — on average −30% GDP and +15 percentage points of inflation in the belligerent country — and an in-depth case study of Russia 2022–2026: war costs of roughly $550 billion stand against a far smaller territorial countervalue. A dedicated investor chapter covers the equity markets of belligerent states, interest-rate and inflation dynamics, illiquidity, expropriations, and the question of when re-entry pays.
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Stablecoins as Private Digital Dollar Money: Design, Economic Effects, and Implications for Investors
Stablecoins join the fixed value of the dollar with the speed of the internet. The paper explains their origins, backing, and issuer economics, distinguishes the stablecoin from fiat money, cryptocurrencies, and central bank digital money, and surveys the market as of August 2026: roughly $290 billion outstanding, with Tether holding more US Treasuries than Germany. It covers the GENIUS Act and MiCAR, the effects on government finance, banks, interest rates, and inflation, and — for investors — purchase, custody, interest, and the lessons of the de-peg events.
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What Lies Behind Investment Banking, Shadow Banking, and High-Frequency Trading? A Risky, Dangerous, Secretive, or Reputable Business?
Investment banking, shadow banking, and high-frequency trading are seen as risky, dangerous, or secretive. Drawing on the academic literature and current data (FSB, ESMA, SEC, LSEG), the paper explains how the three businesses work, who runs them, and who earns from them: $60.5bn of investment banking fees in the first half of 2025 alone, $256.8tn of shadow banking assets — 51 per cent of the global financial system — and reaction times measured in millionths of a second. The verdict: legal, largely regulated businesses — with clear test questions and participation routes for investors.
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Liquidity as a Condition of Survival: The Collapse of the Signa Group and the Lessons for Investors in Illiquid Assets
The largest insolvency in Austrian economic history, examined in sober economic terms: the paper reconstructs the rise, interlocking structure, financing, and valuation spiral of the Signa Group (around EUR 28bn of registered claims) and answers whether more liquidity would have prevented the collapse — including a counter-scenario. From the comparison with private equity, real estate vehicles, and other hard-to-exit assets follow lessons for investors: partial commitments, a long investment horizon, a liquidity reserve of one’s own, and buying in weak phases at a discount.
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How Much Green Is Enough? Green Investing between Regulation, Returns, and Impact
How much green is enough? The paper traces the origins and the EU rulebook of green investing (SFDR, Taxonomy, naming rules; supervision in Germany, Austria, and Switzerland), orders the ESG categories and product forms from green deposits to climate benchmarks — and does the sums: a greenium of zero to four basis points in the German twin-bond test, a ten-year comparison of five index pairs, and a cost comparison. The critical question: does green selection really make companies greener — or do laws work more powerfully?
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Wealth Management 2035: How Testators and Heirs Achieve the Best Possible Return from the Transfer of Wealth
The largest wealth handover in post-war history is under way: up to EUR 400bn a year in Germany, around EUR 15bn in Austria. The paper describes the heir generations Y, Z, and Alpha, the legal position in both countries (as of August 2026), the deployment rules for cash, current income, and inherited property, and — in a chapter of its own — the women who usually inherit twice. With many concrete pieces of advice for testators and every heir generation, and an outlook on what wealth management will stand for in 2035.
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Money for Generations: How Churches, Sovereign Wealth Funds and University Endowments Invest — and What Private Investors Can Learn from Them
The most patient large investors in the world manage money that is never paid out to any single person: sovereign wealth funds held USD 15.2tn at the end of 2025, US higher education endowments USD 944bn. The paper describes what churches, sovereign funds and university endowments own and how they invest — from the Vatican and the German dioceses to Norway, Yale and Harvard — explains how the large mandates are awarded, beauty contest included, and derives ten transferable lessons for private investors: extremely broad diversification, hard cost discipline, a fixed withdrawal rule, and the long horizon as the one institutional advantage anyone can adopt.
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Pensions from Capital: How Pension Funds in the United States, Japan and Europe Invest — and What Private Investors Can Learn from Them
At more than USD 68tn, pension funds are the heaviest investor group in the world. The paper compares the three pension worlds of the USA, Japan and Europe — who subsidises whom, and why equity shares range from 25 per cent in Japan to 50 per cent in the USA — devotes a chapter to Switzerland (employers pay at least half the contributions, at banks sometimes double as a perk) and describes the greyhound race of externally awarded mandates, in which the last-placed manager usually loses the mandate. For private investors it follows: harvest employer contributions before any other investment, use tax-favoured vehicles, tie the equity share to the investment horizon — and review one's own investments as a pension fund would, against a written strategy.
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Digital Gold and Programmable Money: Which Cryptocurrencies Suit Which Investor
With a market value of USD 2.73tn, cryptocurrencies have reached governments, central banks and pension funds: Washington holds a strategic bitcoin reserve, Prague became the first Western central bank to buy, and BlackRock's bitcoin fund safekeeps 3.7 per cent of all bitcoin. The paper introduces all major currencies with their creators, supply rules and real economic uses — from Bitcoin and Ether to the stablecoins — and does not hide the other side: losses of 52 to 94 per cent per market cycle. From this follows the match: Bitcoin as the core for patient investors holding four years or more, Ether for those able to bear technology risk, stablecoins as tools rather than investments — combined and capped at a few per cent of liquid wealth.
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Investing in Future Mobility: From Electric, Autonomous, Connected and Shared — How Investors Can Take Part in the First Megatrend
In 2025 one in four new cars sold worldwide was electric, driverless taxis complete roughly half a million paid rides a week in American metropolitan areas, and software is turning the vehicle into a computer on wheels. The first of six papers on the great megatrends covers five arenas — decarbonisation, autonomous driving, connectivity, shared mobility and urban transformation — with hard numbers: battery prices down more than 90 per cent since 2010, five-minute charging in series production in China, a robotaxi market of more than USD 400 billion by 2035. The investment conclusion cuts both ways: the megatrend is real, but its returns accrue to the suppliers of scarce key technology rather than to the car brands. Thematic ETFs launched near peak sentiment historically gave up around 30 per cent of risk-adjusted return within five years.
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Investing in Artificial Intelligence: From the Chip to the Application — How Investors Can Take Part in the Second Megatrend
The four large cloud groups plan to invest around USD 735 billion in 2026 — more than five times their 2023 outlay — and NVIDIA's data-centre business approaches USD 200 billion in annual revenue. The second megatrend paper treats artificial intelligence as a general purpose technology, from chips through data centres to applications, and tests the bubble question against hard numbers: productivity gains of 15 per cent in customer service and 56 per cent faster programming stand against index concentration above the dotcom peak and an MIT study finding that 95 per cent of companies show no measurable contribution to profit so far. The single most important lesson: anyone holding a world index is already about one third invested in the AI complex through its heavyweights — every additional position is a deliberate overweight.
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Investing in Urbanisation: From the Apartment to the Water Network — How Investors Can Take Part in the Third Megatrend
By 2050 the United Nations projects that just over two-thirds of the world's population will live in cities; under the new satellite-based delineation the largest city in the world is no longer Tokyo but Jakarta. The third megatrend paper covers six fields of action — densification, the green city, smart cities, urban mobility, the ageing city and the tension between growing metropolises and shrinking regions — against an infrastructure gap of more than USD 100 trillion through 2040. Empirically a twofold picture emerges: Germany is short of some 1.4 million dwellings while half of Europe's municipalities are shrinking. One central result for investors: no ETF covers urbanisation as a whole in Europe — it has to be assembled from infrastructure, water, property and smart-city funds.
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Investing in Water: From Undervalued Common Good to Regulated Income — How Investors Can Take Part in the Fourth Megatrend
Water is the only economic good that nothing can replace — and one of the most underpriced. Four billion people experience severe scarcity for at least one month a year, two-thirds of the world's river basins carry too much or too little water, and the data centres of artificial intelligence have arrived as a new large consumer. The fourth megatrend paper turns scarcity into an order book: GBP 104 billion in Britain's five-year cycle, the EU's fourth treatment stage, America's lead pipe replacement and PFAS limits, EUR 800 billion of need in Germany alone. For investors only three European water ETFs pass the checklist; with the merger of American Water Works and Essential Utilities the largest listed water utility of the Western world is emerging.
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Investing in Automation and Robotics: When Machines Learn to Work — How Investors Can Take Part in the Fifth Megatrend
In April 2026 a humanoid robot ran the Beijing half-marathon faster than the human world record — a year earlier half the machines in the same race had fallen or broken down. The fifth megatrend paper examines automation and robotics from an investor's perspective: 542,000 industrial robots newly installed in 2024, a stock doubled within ten years to 4.7 million, 54 per cent of new installations in China. For humanoid robots market forecasts range from USD 38 billion to five trillion — a span that is itself a finding. Four European funds pass the checklist. The structural news comes from the industry itself: ABB is selling its long-established robotics division to SoftBank for USD 5.4 billion — the planned listing became a takeover.
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Investing in Health: From Curing Illness to the Health Economy — How Investors Can Participate in the Sixth Megatrend
No megatrend combines as much certainty with as much potential for disappointment: the world spends close to ten trillion US dollars a year on health, roughly one in every ten dollars produced. Who profits from it is open — within the same two-year window Eli Lilly became the first health care company to exceed one trillion US dollars in market value, while Novo Nordisk, with the same class of drugs, lost almost two thirds of its value. The sixth megatrend paper follows four dimensions of change: from cure to prevention, the biologisation of medicine, the digital transformation and planetary health. The health shelf is the richest of the series: around twenty funds pass the size test, sixteen of them the replication test — and for the first time again with a currency-hedged share class.
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An Empirically Derived Allocation to Emerging-Market Equities: Markowitz Optimisation and Black-Litterman Interest-Rate Scenarios for a World Portfolio, 2016 to 2026
Emerging markets generate more than half of world output at purchasing-power parities, yet account for only about twelve per cent of global stock-market capitalisation. The paper answers the allocation question not with a rule of thumb but with ten years of euro price data for two index funds and two established optimisation methods. Under Markowitz the minimum-variance portfolio holds 37.9 per cent emerging markets, the tangency portfolio of the capital market line holds none ex post, and the market portfolio holds 11.8 per cent. The Black-Litterman calculation with empirically estimated interest-rate views raises the share to 25.7 per cent if the US one-year rate falls by 1.5 percentage points and lowers it to zero if it rises by the same amount. The result is a rate-dependent corridor from zero to about 25 per cent around the market weight of twelve per cent.
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From Means of Payment to Settlement Asset: The Danger Stablecoins Pose to the European Economic Area and the Response of the EU and the ECB — what has already been done preventively, what will follow, and what the author additionally recommends
Size is not what decides the danger; the layer on which the token is used is. As long as a stablecoin must be redeemed, it shifts deposits and creates no purchasing power; once it is accepted in settlement — for taxes, for bank liabilities, for the balances between banks — the redemption obligation lapses, and a custodian of other people's money becomes a bank without a licence, without deposit insurance and without capital. The paper joins the monetary theory of currency competition and dollarization to the supervisory law of the Union and the United States and computes the consequences in a quantity model calibrated to the euro area: a euro coin of EUR 500 billion raises the price level by up to 2.8 per cent on a one-off basis and reduces banks' lending capacity by one to two per cent; with acceptance in settlement the figure is 11.4 per cent, and neutralising it would cost 11 to 23 per cent of a year's output. With four scenarios, one numerical example and nine recommendations by the author.
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No Entitlement to the Future: Europe's Answer to China — Nine Fields of Action for a Radical Rebuild and the Positioning of the Equity Investor
In 1980 the European Union produced 27 per cent of world output and China two; today the figures are fourteen and twenty. The paper gives an uncomfortable answer: there is no reason why Europe should keep its place if it does not develop. China itself is the proof — for centuries the largest economy on earth, almost gone after its withdrawal in the fifteenth century, back since 1980 because it took every gap others left open: solar modules and batteries, automobiles, machine tools and wind turbines, mobile phones and the refining of rare earths, and beyond them payment systems, ports and patents. The same movement is reaching regions that barely appear on Europe's economic radar — East and West Africa, and Peru with the deep-water port of Chancay. From this the paper derives nine fields of action for a radical rebuild, ranked by logic and importance. For the equity investor the conclusion is not a bet on growth but a positioning through valuation, capital discipline and access.
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Man or Machine? Where Artificial Intelligence Adds Value in Asset Management and Where Human Judgement Prevails — Asset Allocation and Security Selection by Naive and Professional Investors
Over ten years the average US fund investor loses about 1.2 percentage points a year not to the market but to their own behaviour: to impatience, a lack of strategic discipline and the habit of buying high and selling low. The paper therefore does not ask whether artificial intelligence is smarter than a human, but where it adds demonstrable value in asset management — separately for the naive investor with self-acquired knowledge and the professional asset manager, with the focus on allocation and on security selection in bonds, global equity funds and ETFs. The finding: the machine is superior where the task is data-intensive, repetitive and rule-based — text analysis, bond ranking, rebalancing, trade execution. It fails in regime shifts, special situations and the valuation of intangibles; AI funds such as AIEQ and BUZZ have trailed the S&P 500. AI does not replace the investor but the investor's suboptimal habits; goals, risk capacity and accountability remain human. With recommendations for both investor types.
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